Das "Eidgenössische 2002"

gehört nun auch schon wieder der Vergangenheit an.

     
     
Ein schönes Jodlerfest ist nun auch schon wieder vorbei.

Ein "Eidgenössisches" ist doch für jeden Jodlerklub immer wieder ein grosses Ereignis. So auch für die Schwarzbuebe-Jodler. Die Stimmung und Ambiance unter 12'000 Aktiven und Gleichgesinnten ist sicher einmalig.
Der Wettkampf steht eigentlich im Vordergrund, obwohl die meisten Klub's es nicht zugeben wollen. Jeder Klub probt, büffelt und übt das "Wettlied" für das Eidgenössische. In ca. drei Minuten, (das heisst mit Vorbereitung  Einsingen  Konzentration und Warten in einer Stunde) ist dann alles vorbei. Jetzt beginnt das grosse Warten auf die Bewertung (1=sehr Gut 2=Gut 3=Genügend 4=Ungenügend) der Jurorinnen und Juroren. Am Sonntag ab ca. 11 Uhr ist es dann soweit bei allen ist die Freude riesengross, wenn es zu einem Eins gereicht hat. Bereits bei einem Zwei (Gut) macht sich bei den meisten schon eine gewisse Ernüchterung breit, geschweige denn wenn es nur eine Drei gegeben hat. Das finde ich persönlich etwas schade, aber auch ich habe keine andere Lösung wie das besser werden könnte. Bei einem Wettkampf braucht es halt in Gottes Namen eine gewisse Bewertung. Bei uns Schwarzbuebe-Jodler war es nicht  anders, wir haben die Note Zwei erwartet und auch erreicht Aber auch bei uns schwirrten teilweise die 1 in den Köpfen herum (hoffen darf man ja). Aber trotzdem - Ziel erreicht !
(zu den Klassierungslisten)
Die Stimmung am Abend und am Sonntagmorgen bringt dann alle wieder auf den gleichen Level. Diese Stimmung im Jodlerdorf ist immer einmalig und die macht das "Eidgenössische" zu einer unvergesslichen Erinnerung. Jeder singt mit jedem wo immer es auch ist, keine bösen Gesichter, fast keine Betrunkenen, keine Keilereien. Einfach gemütlich lustig schön und einmalig!

Am Sonntagnachmittag folgte dann der grosse Festumzug. In diesem Jahr haben wir Schwarzbuebe-Jodler uns entschlossen dem Fribourger Publikum unseren Exportartikel aus dem Schwarzbuebeland zu überbringen. Kirschen, einfach Kirschen. Den strahlenden Gesichtern und bittenden Händen war zu entnehmen, dass wir mit der Idee ins Schwarze getroffen hatten.  


 Über 200 Kg. dieser schwarzen Perlen wurde dem zahlreichen und gut gelauntem Publikum verteilt.

 


So wird auch bei uns Schwarzbuebe-Jodlern das "Eidgenössische 2002" und Fribourg in bester Erinnerung bleiben.

Hansruedi

Sehen Sie nun einige Eindrücke vom "Eidgenössische". Die Fotos vom Umzug folgen etwas später.

 

1   2 1. Mit einem Settelen Kleinbus führte uns Ernst sicher nach Fribourg und auch wieder zurück.
2. Schon die bunte Eröffnung am Samstagmorgen wurde von einer grossen Zuschauermenge besucht.
3 4 3. Volle Konzentration beim Eisingen im freien vor dem Wettvortrag.
4. Jeder singt mit jedem wo es auch sei.
Das Warten auf den Umzugsbeginn.

Der Umzugsbeginn.
 

Nun einige Bilder der Schwarzbuebe am Umzug.
 

 






Anmerkung: (meine ganz persönliche Meinungäusserung)
Dank dem Einsatz einiger Jodler im Service, kamen doch noch alle zu einem Schlummertrunk und Imbiss. Das hässige unfreundliche und gestresst wirkende Personal in einer fast leeren Gartenwirtschaft war hoffnungslos überfordert.
Bravo, so springt man mit Gästen um, welche man nie mehr sehen will.

H. Alder
 

Nach dem herzlichen Empfang durch alle Dornachervereine, der verdiente Schlummerbecher.